Private Krankenversicherung im Vergleich

Private Krankenversicherung

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Wer mit seinem Brutto-Jahresgehalt über die sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze kommt (2009: 48.600,00 Euro Brutto im Jahr) und auch in den letzten 3 Jahren über die jeweilige Jahresarbeitsentgeldgrenze verdient, oder wer sich selbständig macht bzw. selbständig ist,oder Beamter ist, hat die Wahl: Man kann freiwilliges Mitglied der Krankenkasse bleiben oder man kann die Kassenmitgliedschaft kündigen und sich privat versichern. Dann sollten, jetzt oder später, aber auch unterhaltsberechtigte Familienmitglieder (nicht berufstätiger Ehepartner und Kinder) privat versichert werden. Ab sofort müssen gesetzlich Versicherte drei Jahre lang mehr als 47.700 Euro im Jahr verdient haben, um in die private Krankenversicherung wechseln zu können. Wer in eine private Krankenversicherung überwechselt, kommt auch in die private Pflegepflichtversicherung. Die Beiträge werden nicht, wie bei der gesetzlichen Pflegekasse, in Abhängigkeit vom Einkommen erhoben, was besonders im Alter (bei geringerem Alterseinkommen) ein Nachteil ist. Privat Pflegeversicherte werden voraussichtlich schon ab einem Alter um die 40 Jahre bis an ihr Lebensende den Höchstbeitrag zahlen (die Hälfte übernimmt in der Regel der Arbeitgeber).

Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung wäre nur möglich, wenn die Versicherungspflicht neu entsteht, z. B. durch ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Gesamt-Brutto-Jahreseinkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Wer dann als Versicherungspflichtiger mindestens 12 Monate Mitglied einer Krankenkasse bleibt oder in den letzten 5 Jahren 24 Monate Kassenmitglied war, könnte sich danach, auch bei einem höheren Verdienst, freiwillig in der Kasse weiterversichern. Das gilt nicht mehr für Arbeitnehmer nach Vollendung des 55. Lebensjahres, die in den letzten 5 Jahren nicht Kassenmitglied waren. Diese bleiben von der Pflichtversicherung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt auch für deren Ehepartner, die nach Vollendung des 55. Lebensjahres eine Beschäftigung aufnehmen.

Bei der Private Krankenversicherung gilt das Kostenerstattungsprinzip. Dem Arzt werden hierbei die für die Behandlung entstandenen Kosten erstattet. Hierbei ist die Höhe der Kosten von der Art der Behandlung abhängig. Deshalb werden sie durch die Ärzte bevorzugt behandelt. Die Art und der Umfang Ihres persönlichen Versicherungsschutzes kann individuell in den Tarifen der PKV angepasst werden. Der zu zahlende Beitrag wird aus Ihrem Alter, dem Geschlecht und Ihren gewählten Tarif berechnet. Es gilt somit das Äquivalenzprinzip. Die Private Krankenversicherung gilt innerhalb Europa unbegrenzt. Als Mitglied der Privaten Krankenversicherung werden sie wie ein Privatpatient behandelt. Sie können zu allen Ärzten gehen und werden sogar durch den Chefarzt behandelt. Sie können auch an sämtlichen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, die es auch in der GKV gibt. Zusätzlich können Sie individuelle weiterführende Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Es werden Ihnen Medikamente durch die Ärzte und Zahnärzte verschrieben. Diese werden erstattet. Alle Heilmittel werden zu 100% durch die Private Krankenversicherung erstattet. Sehhilfen und Hörgeräte sind ebenfalls versichert. Sie können das gewünschte Krankenhaus frei wählen und sind nicht eingeschränkt. Die Unterbringung erfolgt je nach Tarif der Privaten Krankenversicherung im Mehr- ,2 oder Einbettzimmer. Eine privatärztliche Behandlung ist ebenfalls möglich. Das schliesst auch die Behandlung durch den Chefarzt mit ein. Die Krankenhausrechnung wird direkt durch die Private Krankenversicherung bezahlt. Auf Wunsch haben sie im Krankenhaus eine seperate Sanitärzelle, Fernsehen, Telefon oder Radio. Ein Einkommensausfall wird durch das Krankentagegeld bis maximal zum Nettoeinkommen erstattet. Der Beginn der Zahlung ist je nach Tarif frei definierbar. Die Zahlungsdauer des Verdienstausfalles ist unbegrenzt und endet, sobald Altersruhegeld gezahlt wird oder Berufsunfähigkeit festgesetzt wird. Sämtlicher Zahnersatz wird prozentual erstattet. Der Krankenschutz im Ausland gilt unbegrenzt in Europa und ist bei vielen PKV Gesellschaften auch weltweit gültig. Die Private Krankenversicherung kann bis spätestens 3 Monate vor dem Ende des Versicherungsjahres oder Kalenderjahres gekündigt werden. Es gilt natürlich ein Sonderkündigungsrecht bei Beitragsanpassung. Eine Ersattung der gezahlten Beiträge ist bei einigen Gesellschaften und Tarifen möglich, sofern sie keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Das ist die sogenannte Beitragsrückerstattung. Sie variert bei den einzelnen Privaten Krankenversicherungen und den einzelnen Tarifen. Es gibt bei den Privaten Krankenversicherungen eine prozentuale Beitragsrückerstattung und eine festen Rückerstattungsatz in Form von Monatsbeiträgen.Dieser Satz kann auch gestaffelt sein. Es lohnt sich also bei der Wahl einer Private Krankenversicherung genauer hinzuschauen.

Wie kann die Krankenversicherung gekündigt werden?
Eine Kündigung durch den Versicherungsnehmer muss schriftlich erfolgen. Sie sollte immer per Einschreiben direkt an die Versicherungsgesellschaft geschickt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende eines Versicherungsjahres oder Kalenderjahres, je nach Gesellschaft.
Ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn der Versicherer die Beiträge erhöht. Dieses muss innerhalb eines Monats nach Mitteilung über die Prämienerhöhung ausgeübt werden. Sie wird dann zu dem Zeitpunkt wirksam, ab dem die Änderung gilt. Wird diese Frist versäumt, können Sie sich auf das außerordentliche Kündigungsrecht nicht mehr berufen.
Personen, die wieder versicherungspflichtig werden, können ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist die private Krankenvollversicherung kündigen.